Es war ein gewöhnlicher Abend als dieser eine Moment mich wachrüttelte.
Mein Kind hat Angst vor mir.
Vielleicht war ich gerade auf dem besten Weg, sie zu verlieren?
Ich brauchte Hilfe. Es folgten viele Jahre Therapie, Jahre der Heilung und Fortbildung, meine eigene fundierte Coaching-Ausbildung und unbezahlbares, tiefes Verstehen dafür, warum ich zwar so viel Liebe für meine Tochter haben und ihr trotzdem so schaden konnte.
Ich träumte als Kind ständig davon, fliegen zu können, um dem Himmel näher zu sein.
Und vermutlich auch, um der emotionalen und körperlichen Manipulation und Misshandlung meiner Mutter zu entkommen oder mich in die Arme meines meist abwesenden Vaters zu träumen.
Tiefe Co-Abhängigkeit und Rollenumkehr (Parentifizierung) prägten mich.
Für eine Jugendliche gibt es wohl keinen größeren Umbruch als aus der vertrauten Landschaft in ein neues Land mit einer unbekannten Sprache (und einem erneut, wenn auch anders toxischen Haushalt) zu ziehen.
Auf meinen Schultern lag nicht nur die Verantwortung, meine Mutter und mich möglichst schnell überlebens- und kommunikationsfähig in Deutschland zu machen – sondern auch ihre psychische Gesundheit bestmöglich mitzutragen.
Die Überfliegerin – das perfekte Bild nach außen
Meine Schule, mein Studium und meine Arbeit: Meine erlernte Disziplin machten mich zu einer Überfliegerin.
Was aber niemand sah: Meine privaten Beziehungen waren genauso wenig Sicherheitsanker wie bei meiner Mutter früher.
Mit Mitte dreißig wurde ich Mutter und merkte schnell: Mein Ehrgeiz und meine Selbständigkeit sind im Umgang mit Kindern kontraproduktiv.
Mit jedem Tag entglitt mir mehr die Kontrolle. Mit jedem Tag wuchs der Druck auf mir, meinem Körper und meinen Beziehungen.
Und schließlich:
Der Schlag als mein Kind mich ablehnte.
Das Leben ist ein ständiger Kampf – war ein Glaubenssatz, der mir ermöglicht hat, die schweren Zeiten zu akzeptieren, aber auch die Lebensfreude genommen hat.
Ich bin allein und kann niemandem vertrauen (außer meiner Mutter) – hat mir geholfen unabhängig zu werden, hat aber auch zu Überforderung geführt, weil er mir nicht erlaubte Hilfe anzunehmen.
Männer sind gefährlich und nutzen Frauen nur aus – hatte mich davor geschützt, mich wirklich verletzlich zu zeigen, aber auch wirklich zu lieben.
Ich bin ein schlechter Mensch, wenn ich an mich denke – hat mich angetrieben Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen, aber auch meine eigenen Grenzen zu missachten.
All diese Glaubenssätze habe ich selbst mitbekommen –
aber sie sollten nicht die Realität meiner Kinder werden.
Die neue selbstbewusste Frau namens “Laura” hatte die Kraft gefunden, die toxische Beziehung zum Vater ihrer Kinder zu verlassen. Und sie begann, das Leben als eine komplett neue Person zu leben:
Als die erfolgreiche und liebevolle Mutter, die mit ihrer Vergangenheit Frieden geschlossen hatte, ihre Kinder mehr liebte denn je und sie in enger Verbindung begleiten konnte – mit offenen Ohren für all die kleinen Geschichten, einem warmen Herzen und der Fähigkeit, ihre Gefühle und Bedürfnisse (auch hinter den lauten Ausbrüchen) zu verstehen, anstatt sie zu bewerten.
Mein Weg hat gezeigt:
Die Arbeit an dir selbst kann dich nur bis zu einem bestimmten Punkt bringen. Doch erst, wenn du deine Spiritualität akzeptierst und tagtäglich lebst, wirst du wahre Erfüllung erfahren. Du wachst morgens nicht mit dem Gefühl auf sofort funktionieren zu müssen (To-Do Listen, Verantwortung, Druck), sondern du wachst auf mit Dankbarkeit.
Du nimmst dir einen Moment, um bewusst zu atmen, etwas zu trinken, und du spürst genau:
Meine eigene Spiritualität hat mir einen echten Sinn im Leben gegeben – sie hat mir gezeigt, dass jeder verzweifelte Schluchzer auf dem Boden meiner Küche, jede Begegnung und jede Herausforderung ein Teil meines Erwachens war.
Sie hat mir einen unglaublichen Frieden und tiefes Urvertrauen geschenkt - Frieden mit mir selbst, mit den Menschen in meiner Umgebung, mit der Menschheit als Ganzes und mit diesem Leben hier auf der Erde.
Sie hat mein Herz so weit geöffnet, dass ich es manchmal kaum aushalten kann, wie viel Liebe und Dankbarkeit ich spüren darf.
Und eine radikale Akzeptanz von allem, was ist und war.
Ich wünsche mir, dass Mütter erkennen, welche Verantwortung sie tragen und dass genau das ein starkes Warum sein kann. Mütter lieben ihre Kinder und geben ihr Bestes.
Und manchmal ist das Beste nicht genug.
Und dann brauchst du Unterstützung
(und ehrlichen Mut)
Die Frau, die du einmal sein wirst, will nicht klein bleiben oder sich selbst vergessen, nur damit andere glücklich sind. Sie zeigt und akzeptiert sich mit all ihren Seiten
– die rohen, wilden, lustvollen und dunklen Seiten.
Als Cycle Breaker kannst du deinen eigenen Seelenauftrag annehmen und verantwortungs-voll die nächste Generation begleiten und führen. Du lebst als Vorbild für deine Kinder.
Den Mut, das Vertrauen und die Selbsterkenntnis – durch diesen Prozess musst du nicht jahrelang allein hindurch. Ich begleite dich auf deinem Weg.
Wenn du dich hier wiederfindest oder gerufen fühlst, an manchen von diesen Themen zu arbeiten, dann komm in meinen geschützten Coaching-Raum.